4. Fachkräfte- und Weiterbildungsmesse | 22. – 23. Januar 2027 | MCC Halle Münsterland

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So gelingt die berufliche Neuorientierung

In vier Schritten von der Idee zur Umsetzung

Der Job erfüllt dich nicht mehr? Du willst nach einer Familienphase zurück ins Berufsleben? Du bist von Umstrukturierungen oder sogar von Kündigung bedroht? Für eine berufliche Neuausrichtung kann es viele verschiedene Gründe geben. In jedem Fall gilt: Am besten klappt der Neustart mit einer guten Vorbereitung. Dazu gehören eine ehrliche Bestandsaufnahme der Ausgangssituation, die Ideenfindung bis hin zur schrittweisen Umsetzung durch Weiterbildung und die gezielte Bewerbung.

  1. 1. Schritt: Wo stehe ich? Mache eine Bestandsaufnahme

Bevor es losgeht, sollte man die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten analysieren. „Was kann ich besonders gut?“ ist eine gute Einstiegsfrage. Und oft gar nicht so leicht zu beantworten. Deshalb ist es sinnvoll, in dieser Phase auf professionelle Tools zu setzen. Das Weiterbildungsportal „MeinNow“ bietet verschiedene Testverfahren, mit denen man mehr über die eigenen Stärken erfährt. Das hilft dabei, herauszufinden, welche Berufe passen könnten und welche Aufstiegsfortbildung oder Umschulung gegebenenfalls dorthin führen.

  1. 2. Schritt: Wo will ich hin. Recherchiere und finde deine Idee

Was hat im alten Job gefehlt? Welche Werte (Sicherheit, Kreativität, Sinnhaftigkeit, Work-Life-Balance) sind heute wichtig? Auch diese Fragen sollten geklärt sein, bevor es konkret wird. Die Antworten können helfen, den passenden Beruf zu finden. Am Anfang sollte man dabei möglichst kreativ und offen sein und sich nicht zu früh auf den einen Traumjob versteifen.

Ganz wichtig ist jetzt die Informationsbeschaffung. Webportale wie BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit sind eine Inspirationsquelle. Hier kann unterschiedlichste Jobs nach Berufs- oder Tätigkeitsfeldern entdecken. Gute Informationsquellen sind auch Jobmessen. Hier kann man im direkten Kontakt Fragen stellen und mehr über Jobs und Unternehmen erfahren.

  1. 3. Schritt: Wo finde ich Unterstützung? Lass dich beraten

Ist eine Entscheidung gefallen, gilt es, mögliche Kompetenzlücken zu erkennen: Welche Fähigkeiten fehlen noch für die neue Wunschposition? Spätestens jetzt sollte man eine persönliche Beratung bei der Agentur für Arbeit in Anspruch nehmen. Und nein: Für eine Berufsberatung muss man nicht arbeitslos gemeldet sein. Sie steht grundsätzlich erst einmal jedem offen. Hier kann man klären, ob und welche Weiterbildungen, Umschulungen oder berufsbegleitende Qualifikationen nötig sind. Auch Fragen zur Finanzierung können hier besprochen werden.

  1. 4. Schritt: Wie komme ich zum Ziel? Suche dir Verbündete und hab Geduld

Jetzt geht es endlich los. Und doch heißt es gerade in dieser Phase: Geduld und Ausdauer mitbringen. Denn eine Weiterbildung oder Umschulung ist oft anspruchsvoll. Und auch die Bewerbungsphase kann herausfordernd sein, wenn es nicht unmittelbar mit dem neuen Job klappt. Was dabei hilft? Den Neustart als Prozess verstehen. Sich im persönlichen Umfeld Verbündete und Unterstützer suchen. Und mit Profis sprechen, wenn es mal nicht so läuft, wie erwartet. Denn auch dann sind die Berufsberaterinnen und -berater der Arbeitsagenturen ansprechbar und finden Lösungen.

Besucherinnen und Besucher auf der future@WORKGespräch an einem Messestand der future@WORK

Du denkst über eine berufliche Neuorientierung nach? Dann bist du auf der future@WORK genau richtig. Hier triffst du Beratungsexperten, Weiterbildungseinrichtungen und Arbeitgeber, die gerne Quereinsteiger einstellen.